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| Ich habe u.a. durch meine eigenen (in der Zwischenzeit) vier Kinder, in unterschiedlichen Kindergärten, Bücher, etc. vielerlei Erfahrungen, Ideen, Gedanken und Erlebnisse bzgl. Puppen sammeln können. Besonders hilfreich waren mir die mir sehr wertvollen Anregungen und Gedanken, die ich im Waldorfkindergartenseminar Stuttgart mit auf den Weg bekommen habe. Beispiel: Puppen-Baby, mit langen Zöpfen, mit Näschen, zur Galerie bitte klicken Im Folgenden möchte ich "ein wenig" davon weitergeben, was mir persönlich als wichtig erscheint. Das betrifft nicht immer nur Puppen, sondern teilweise auch andere Spielsachen etc. Niemand soll sich bitte davon bedrängt oder kritisiert fühlen. Es sind meine Gedanken und Empfindungen - Andere haben andere! Ich habe zwischen denTexten meine Lieblingsverse für kleine Menschenkinder aufgeschrieben und einige wenige (lesenswerte) Buchtipps. Das lockert das Ganze etwas auf und hat schon viele Besucher erfreut. Als Anrede habe ich bei der letzten Überarbeitung der Website nun die "Du"-Form gewählt und hoffe, dass dies niemandem unangenehm ist! Ich bekomme sehr häufig Emails/Bestellungen, die mit "liebe Michèle" beginnen und auch in der "Du"-Form weitergeschrieben werden. Ich fühle mich wohl dabei und behalte dies nun hier ebenso gerne bei. Buchtipp: "Runas Geburt" von Uwe Spillmann und Inga Kamieth Ein wunderschönes Bilderbuch für die ganze Familie über eine ganz natürliche Hausgeburt. Ideal für Kinder, die ein Geschwisterchen bekommen Ich wünsche nun all meinen Besuchern ein gemütliches Stündchen hier beim Stöbern - viel Freude! Sonne, Sonne komm hervor aus des Himmels goldnem Tor strahle mich so lange an bis ich mit dir strahlen kann Eines der wichtigsten Dinge an einer Puppe ist denke ich das Gesicht – sein Ausdruck und die Wirkung auf ein Kind. Der kindliche Blick (und auch unserer) fällt immer zuerst auf das Gesicht des Gegenübers, so auch bei der Puppe. Es soll möglichst offen gestaltet sein. D.h., dem Kind soll die Möglichkeit gegeben werden, seine eigene Phantasie noch mit einbringen zu dürfen. Die üblichen Puppen haben meist einen bereits sehr festgelegten Gesichtsausdruck: es weint, schläft,...oder gähnt gar unentwegt. Es fällt der kindlichen Phantasie nicht immer leicht, aus einer starr lachenden Puppe ein schlafendes oder mal ein trauriges Puppenkind werden zu lassen. Zumindest kann es hindernd wirken. U.a. auch aus diesem Grund wird bei einer "echten" Waldorfpuppe das Gesicht lediglich sachte angedeutet - mit Augen und (trotzdem freundlichem) Mund – manchmal mit einem Näschen. Mehr braucht ein Kind nicht wirklich. Die kindliche Phantasie vervollständigt wann und wo nötig. Zumindest bei Kindern, deren Phantasiekräfte noch wach genug dazu sind (es ist jedoch nie zu spät, einem Kind mit unserer Hilfe wieder nach und nach Möglichkeiten anzubieten, seine Phantasiekräfte neu zu entdecken und beleben). Eine klassische Waldorfpuppe hat kein aufgemaltes deutliches Gesicht (diese Puppen benenne ich deshalb auch nicht als Waldorfpuppe, sondern einfach als Stoffpuppe)! Ich selbst bevorzuge noch immer das sanfte aufgestickte Gesicht. Meiner Meinung nach ist dies die sensibelste Art, der Puppe eine "Seele" einzuhauchen. Alles andere ist mir persönlich zu aufdringlich. Stoffpuppen mit aufgemalten Gersichtern sind von ihrem Wesen, ihrer Aussagekraft her den Plastikpuppen doch schon wieder zu ähnlich. Der Ausdruck vor allem der realsistisch gemalten Augen ist mir zu starr, zu heftig (finde ich). Doch auch bei gemalten Gesichtern gibt es Unterschiede. Meist sind sie wie gesagt sehr deutlich aufgemalt: das Auge wird z.B. mit Pupille, Iris usw. aufgebracht. Ich habe aber auch schon bemalte Puppengesichter gesehen, die durch ihre zurückhaltende Bemalung freibleibend, zart und harmonisch gestaltet waren, ähnlich den gestickten Gesichtern, also ganz waldorftypisch nur angedeutet. Trotzdem haben auch Stoffpuppen mit aufgemaltem Gesicht noch immer den Vorteil gegenüber den Plastikpuppen, dass sie vom Körper her angenehm weich und kuschelig sind. Lass den Unterschied auf Dich wirken und entscheide selbst! Meist sind es Erwachsene, die das Bedürfnis haben, einem Kind eine wirklichkeitsgetreue Puppe (mit allem drum und vor allem dran) zu schenken und wundern sich vielleicht sehr über den vermeintlich unvollkommenen Anblick einer Waldorfpuppe, die keine Ohren, undeutliche Augen ohne Augenbrauen und Wimpern, kaum einen Mund und womöglich nicht einmal eine Nase hat, geschweige denn einzelne Finger und Zehen oder ein Loch im Mund für Schnuller und Fläschchen. Das mag für viele Erwachsene (anfangs) befremdlich sein (ein rosa Barbie-Plastikpferd mit bunt frisierbarer Mähne, die auch noch bis zum Boden reicht, scheint dagegen seltsamerweise heutzutage völlig normal zu sein). Meine Kinder hatten von Anfang an eine Waldorfpuppe und ich kann mich nicht erinnern, dass eines von ihnen etwas an seinem Puppenkind vermisst hätte. !!! Wenn ein Kind jedoch bisher eine Plastikpuppe hatte, bzw. es eine solche bereits in sein Herz geschlossen hat, so kann es gewiss nicht richtig sein, ihm diese ohne Rücksicht einfach plötzlich gegen eine Waldorfpuppe einzutauschen!!! Falls man so etwas in Betracht zieht, so sollte das doch dem Kind zuliebe sehr behutsam sein - vielleicht gesellt sich ein neues Puppenkind erst einmal hinzu? Möglicherweise können doch auch beide Puppenkinder friedlich nebeneinander sein?! Warum denn nicht? Nun kommt die gute Mutter Nacht, die alles leis und dunkel macht. Sie schliesst die Blumenkelche zu und wiegt den wilden Wind zur Ruh - nun schlaf auch du Auch andere Spielsachen müssen nicht bis ins kleinste Detail durchdacht und festgelegt sein. Es liegt in der Verantwortung des Erwachsenen, Spielmaterial zu wählen, das dem Wesen eines Kindes entspricht und dessen gesunde Entwicklung unterstützt. Unsere Kinder brauchen hierzu jedoch oft gerade die Hilfe der Erwachsenen, deren Anregungen....ansonsten ist sehr einfaches "Spielzeug" in der heutigen Welt nicht mehr viel wert. Zu viele andere Dinge in der Umgebung des Kindes locken in eine gänzlich andere Richtung, die leider auch schon für sehr kleine Kinder oft schon recht technisch und lernorientiert (verfrüht!) ausgerichtet ist, ohne auf die eigentlichen NATÜRLICHEN Bedürfnisse eines Kindes zu achten - ich bin sehr froh, dass unsere Kinder Werbung aus dem Fernseher bisher kaum kennen. Ich empfinde das als sehr hilfreich. Somit gibt es keinen unsinnigen Kaufrausch und dieses unnötige Markenbewusstsein bei den Kindern einfach (noch) nicht - je länger, desto besser! Es ist für uns Erwachsene doch ehrlich gesagt schon schwer genug, sich auf das wirklich Wichtige zu besinnen und dem Sog der allgegenwärtigen Werbung zu entkommen. Ich habe da schon mit mir selbst genug zu kämpfen und glaube nicht, dass meinen Kindern dieser Beispiel: Puppen-Baby, mit langen Zöpfen, mit Näschen, zur Galerie bitte klicken bisherige Vorenthalt geschadet hat – im Gegenteil: adidas und dergleichen hat für sie keinerlei Bedeutung (sie suchen sich ihre Kleidung noch danach aus, was sie schön finden, nicht danach, was drauf steht). Die Faszination all dessen hält sich dadurch wirklich sehr in Grenzen - was später kommt wird sich zeigen. Ich bin nicht der Meinung, dass unsere Kinder deshalb weltfremd sind! Buchtipp: "Entscheidende Kinderjahre - ein Handbuch zur Erziehung von 0 - 7 Jahre" von Christiane Kutik Ein feinfüliges Buch auf anthroposophischer Grundlage über Entwicklungsschritte, Sinneserziehung, Moral, Werte, Spielen, Rhythmus, Rituale, Fernsehen, Computer,... Nicht nur unser persönlicher direkter Umgang mit dem Kind spielt eine bedeutende Rolle, auch die Dinge, mit denen wir es umgeben sind wegbereitend hinsichtlich Umweltbewusstsein, Ästhethik, Konsumverhalten, Wahrnehmungsfähigkeit,... sie können behilflich sein, die Sinne des Kindes zu erhalten und pflegen. Heute scheint jedoch nur noch wichtig zu sein, was die Erwachsenenwelt/die Gesellschaft aus den Kindern machen möchte, wie sie besser und schneller an dieses eine Ziel gebracht werden....Kinder werden immer früher mit allerlei Maßnahmen unter dem Deckmantel von Spiel konfrontiert, die dieses Bestreben unterstützen..........Computerlernspiele, Rechenspiele, Lesespiele...alles bereits für Kindergartenkinder!!!. Es geht nicht darum, dass solche Dinge gänzlich vorenthalten werden sollen.. Es kommt doch darauf an, in welchem Alter und wie häufig/lange Kinder mit diesen Dingen konfrontiert werden, bzw. ob und wie sie den richtigen Umgang damit erlernen! Wie heimlicher Weise Ein Engelein leise Mit rosigen Füßen Die Erde betritt Es ist noch gar nicht so lange her, dass man Kindern diesen wichtigen und gesunden Schonraum der Kindheit geschenkt hat - jetzt wird diese kostbare Zeit rasant immer kürzer. Die Kinder sollen immer früher in die Schule (die immer schneller beendet werden muss), auch der Kindergarten wird immer mehr zum "Trainingsort" (Computer, lesen, rechnen,...), statt zum Lebensraum - Begegnungsstätte - Phantasiewelt - Ort der Kindheit. Kinder erfahren sich so (vor allem in der Schule) gegenseitig sehr bald als Konkurrenten (wer ist besser, schneller, stärker, ......). Oft fängt dieser "Stress" bereits im Babyalter an, wenn sich Mütter gegenseitig zeigen, was das Kind schon kann. Natürlich ist ein gewisser gerechtfertigter Stolz aller Eltern dabei - erfreut man sich doch daran, wenn das Kleine etwas Neues gelernt hat. Manchmal kommt man aber derart in Zwänge, wenn man das Gefühl hat, das eigene Kind kann noch immer nicht das, was andere längst können und setzt damit sich und das Kind unnötig unter Druck. Vielleicht versucht man als Eltern dann, das Kind in manchen Bereichen seiner Entwicklung vorschnell voranzutreiben, statt seinem Kind die ihm ganz eigene persönliche Zeit zu lassen, die es braucht. Je einfacher Dinge sind, mit denen Kinder spielen (vor allem kleine), desto reichhaltiger sind diese für sie und ihre Phantasie- und Sinneswelt. Das müssen auch nicht immer Spielsachen in dem Sinne sein (vor allem in den ersten Jahren). Für ein Kind kann jeder Gegenstand zum Spielzeug werden. Sämtliche Sinne eines (kleinen) Kindes werden mehr von einem Tannenzapfen, einer Stoffwindel, einer Kastanie oder einem Stück Holz als z.B. von einer Plastikrassel etc. angesprochen – für diese Dinge muss man noch nicht einmal immer Geld ausgeben. Ein Kind möchte doch zuerst die wahren und wesentlichen Eigenschaften von den (natürlichen) Dingen um es herum erfahren, wie z.B. die Härte und Wärme von Holz, die Kälte und Schwere eines Steines, das Glatte, Glänzende und Feine eines Seidentuches, ein kuscheliges Schaffell, natürliche Formen und Farben,...oder auch den Klang eines Kochlöffels auf einem Topf... es möchte zuerst seine eigene kleine Welt um es herum entdecken. Ich darf das gerade noch einmal von Anfang an mit meinem kleinsten Sohn miterleben - bisher ist das allerliebste "Spielzeug" von Maris seine Stoffwindel! Er hat sie immer in seiner Wiege neben sich liegen, es war eigentlich das erste, was er ständig bei sich hatte (obwohl es eher praktische Gründe waren). Mittlerweile greift er nach dem Tüchlein, er zieht es sich über sein Gesicht und freut sich sichtlich, wenn die Händchen sein Gesicht zufällig wieder befreien. Er nimmt einen Zipfel in den Mund, saugt daran, es riecht meist auch nach meiner Milch, ....ich denke, er kann sehr vielfältige Sinneseindrücke mit diesem einen Ding machen - und oft schenkt es ihm zu gegebener Zeit die nötige Ruhe, um einschlafen zu können. Immer wieder finde ich ihn schlafend in seiner Wiege mit dem Tuch über seinem kleinen Gesicht..... Buchtipp: "Die Hebammensprechstunde" von Ingeborg Stadelmann (Hebamme und Aromatherapeutin mit langjähriger Erfahrung) ...mittlerweile für keine schwangere Frau mehr wegzudenken. Sehr hilfreich und interessant für die Zeit während und nach der Schwangerschaft/ rund um die Geburt und die Zeit danach. Ich hatte dieses Buch wirklich beinahe täglich in der Hand. Viele nützliche Rezepturen wie äth. Ölmischungen, Massageöle, Bäder, Heilsalben,...alles auf natürlicher Basis. Man kann die Mischungen direkt über eine im Buch beschriebene Apotheke bestellen Je weniger vorgeformt/festgelegt ein Spielzeug ist, desto reichhaltiger werden Sinne und Phantasie des Kindes angesprochen: Ein grünes Tuch wird zur Wiese, ein blaues zum See, die Tannenzapfen bilden einen Wald. Ein andermal kann das Tuch wiederum ein Umhang beim König spielen sein..... Beispiel: Puppen-Baby, mit langen Zöpfen, mit Näschen, zur Galerie bitte klicken Als mein Sohn Maxim klein war, bekam er von uns Holzklötze. Diese waren sehr unterschiedlich von der Holzart und der Form...viele mit Rinde, manche ohne...einfach wunderschön. Ein Schreiner, der Möbel herstellt, macht diese Klötze aus seinem "Abfall" (eine sinnvolle Idee finde ich). Maxim baute alles mögliche damit und er "entdeckte" bald viele verschiedene Dinge in den Klötzen: Eines sah aus wie ein Brunnen, ein anderes wie eine Brücke. Ein ganz bestimmtes Holzstück war sogar immer eine Milchflasche (ich weiß nicht warum)?! Und er hat wundervolle Sachen mit diesem schönen Holz gebaut. Wir als Eltern waren täglich erstaunt darüber. Niemals könnte man mit gleichförmig, genau gesägten und geschliffenen Holzbausteinen, wie man sie recht häufig (auch in Kindergärten) vorfindet, solch schöne Bauten bilden. Noch weniger mit monotonen Legosteinen. Auch in diesen Spielmomenten steckt eine ganze Menge natürliche Ästhetik. Für einen Erwachsenen bedeutet Spiel oft etwas ganz anderes als für ein Kind. Auch wenn ein Kind beispielsweise dem Vater bei der Gartenarbeit oder in der Küche mithilft ist es für das Kind Spiel (am Leben orientiert)! Sogar das (gemeinsame) Aufräumen kann zum Spiel werden. Ich konnte das immer wieder bei meinen Kindern erleben, wenn ich sie darum bat, abends z.B. das Puppenhaus aufzuräumen. Anfangs war es vielleicht noch ein Ärgernis, weil sie gerade natürlich keine Lust dazu hatten. Aber wenn Madeleine dann damit begonnen hat, konnte man sehen, mit wie viel Hingabe und Freude sie das tat. Meist findet das Aufräumen gar kein Ende mehr...es geht einfach wieder in Spiel über. Im Kindergarten kann man das ebenso gut beobachten, wenn z. B. der "Bagger" alle Sachen auf dem Boden aufsammelt...... Ein Kind kann ebenso ganz ohne Spielsachen spielen (Verstecke, hüpfen, fangen,...das Spiel mit Wasser, Erde...) - ist doch wunderbar! Maxim ist noch heute kaum zu bremsen, wenn er mit Wasser und Sand spielen kann - er ist nun beinahe 10 jahre alt. Wie viele Kleinkinder sitzen heute jedoch bereits täglich regungslos vor einem Fernseher? Viele (zu viele) Kinder verbringen sogar z.T. schon mehr Zeit am Fernseher und Computer nach Kindergarten und Schule, als sie (mit Freunden) wirklich lebendig (draußen) spielen, sich bewegen und austoben, Spaß und Erlebnisse miteinander haben, Dinge entdecken, bauen, Fahrradfahren, Seilspringen,...Nicht einmal mehr die gemeinsamen Essenszeiten finden heute bei vielen Familien ohne ein Fernsehgerät statt! Ich erlebte sogar Familienfeste neben laufendem Fernsehgerät - verkehrte Welt. Buchtipp: "Der gefrorene Blick" von Rainer Patzlaff Der Autor untersucht die unbewusst bleibenden Wirkungen des Bildschirms auf den Menschen und schildert die Folgen des Fernsehens für die kindliche Entwicklung. Fernsehen für Kinder - ab welchem Alter? Wie kann ich mein Kind zu einem bewussten, selbstbestimmten Umgang mit dem Fernseher führen?... Das Spiel mit von Erwachsenen möglichst sorgfältig Wenn die kleinen Kinder beten hören all die Sternlein zu und die Englein alle treten leis` herzu auf gold`nem Schuh lauschen auf des Kindes Worte schließen tief ins Herz sie ein tragen durch die Himmelspforte sie zum lieben Gott hinein ausgewähltem, altersgemäßem, sinnvollem, ideenreichem,...Spielmaterial kann den Kindern helfen, ihre Umwelt klarer zu begreifen und lässt diese erlebte Welt in der Phantasie im Spiel kindgemäß gestalten (Spiel mit Puppen, Kaufladen, Puppenstube, Eisenbahn, Werkbank, etc.). Eltern kostet es oft sehr viel Mühe und Nerven, solche alternativen Vorstellungen von Spielsachen an Verwandte u.a. heranzutragen, die doch recht häufig Gelegenheiten finden, dem Kind Dinge mitzubringen, die diesen Vorstellungen jedoch leider in keinster Weise entsprechen. Als meine Kinder noch klein waren, habe ich oft rigoros diese Sachen einfach "entsorgt", welche ich für mein Kind nicht mochte. Mit der Zeit hat unsere Verwandtschaft dann aber meist akzeptiert (wenn auch vielleicht nicht verstanden), dass es besser ist, wenn wir als Eltern ihnen eine Auswahl an Spielsachen nennen, die sowohl uns als auch unseren Kindern willkommen sind. Ich denke, dass sich eine gewisse Hartnäckigkeit lohnt. Spielsachen sollen eben nicht einfach nur zum Zeitvertreib da sein, sondern spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung eines Kindes. Spielsachen können eine gesunde Entwicklung sinnvoll unterstützen, oder...eben auch nicht! Wie bereits erwähnt geht es nicht darum, alles zu verbieten, was gewissen alternativen Vorstellungen nicht entspricht – das meine ich auch gar nicht.. In einem gewissen Alter lassen sich Kinder ohnehin nicht mehr alles vorgeben, auch das soziale Umfeld (vor allem Freunde) fordert manchmal einen Kompromiss. In unserem Bestand befinden sich auch nicht nur Holzklötze und pflanzengefärbte Seitentücher! Wenn meine Tochter sich wirklich sehnlichst eine Barbiepuppe wünschen würde, würde ich ihr auch eine schenken! Dann würde ich das aber gerne als Mutter selbst tun, und es nicht anderen überlassen. Meine beiden Schulkinder (nun 2. und 4. Klasse) sind momentan auch derart im "Harry-Potter-Fieber" und haben sich die CD-Rom mit dem dazugehörigen Spiel ausgeliehen. Ich verbiete ihnen das nun gewiss nicht, sie können es zeitlich begrenzt (Küchenuhr: ca. 30 - 45 min.) z.B. mal an Regentagen o.ä. spielen. Aber es sind mittlerweile Schulkinder und sie tasten sich langsam an den Umgang mit dem PC heran. Es ist alles auch eine Frage des Alters!!! Und es spielt ebenso eine Rolle zu wissen, dass mein Kind ansonsten ganz normal wirklich richtig spielen und sich sinnvoll beschäftigen kann - und das auch häufig und in erster Linie tut. Ich achte momentan noch sehr genau auf die Gesamtheit der Spielsachen und Dinge, die sich in unserem Haus/Kinderzimmer befinden. Je nachdem, welche Gegenstände (Spielsachen, Möbel...) z.B. ein Kinderzimmer anfüllen, verändert sich doch stark die Wirkung, die Stimmung eines Raumes und ich denke, dass das sehr wohl einen kleinen Beispiel: Puppen-Baby, mit langen Zöpfen, mit Näschen, zur Galerie bitte klicken (und auch großen) Menschen (innerlich) beeinflusst/beeindruckt. Ich könnte ein Zimmer voll mit Plastikspielsachen und Dingen in grellen Farben, unschönen Formen usw. einfach nicht ertragen, bzw. mein Kind in solch einem Zuhause aufwachsen lassen. Selbst wenn unser Kinderzimmer gerade mal nicht aufgeräumt ist, finde ich es in seiner Gesamtheit noch ästhetisch und angenehm. Mir ist die Stimmung eines (Kinder)-zimmers sehr wichtig. Unsere wenigen Spielsachen die nicht zur Kategorie "schön, ästhetisch, natürlich, sinnvoll" etc. gehören, fallen nicht sonderlich auf, bzw. ins Gewicht. Mir ist bewusst, dass sich das im Laufe der Zeit und mit dem Alter der einzelnen Kinder noch ändern kann...man wird sehen. Ich denke z.B. auch, dass uns 1 "Familiencomputer" genügt. Warum sollte jedes Kind einen eigenen PC in seinem Zimmer stehen haben? Es weht ein Klang durch tiefe Nacht, als hätt´ein Stimmlein leis gelacht, als tönten Glocken von der Herd´ als fielen Sterne auf die Erd´. Das sprengt denke ich nun doch diesen Rahmen. Zumal sich Eltern und Andere, die Interesse an einer Waldorfpuppe haben, sich mit solchen Themen vielleicht bereits mehr oder weniger auseinandergesetzt haben. Bitte entschuldige, wenn ich manchmal zu weit aushole.. Zurück zur Puppe: Farben spielen eine wichtige Rolle bei der Gestaltung des Puppengesichtes (der gesamten Puppe). Dabei kommt es nicht in erster Linie darauf an, eine Ähnlichkeit mit dem Kind zu herzustellen (gleiche Haarfarbe/Frisur...). Auch sollte man eigene Vorlieben möglichst zurückstellen. Im Vordergrund steht immer das Kind. Ich versuche mich deshalb auch eher daran zu orientieren, welche Wirkung die Farbauswahl auf ein Kind haben kann. Jedem wird bewusst sein, dass freundliche Farben die geeigneteren für ein Kind sind, vor allem, wenn dieses noch sehr klein ist. Nicht ohne Grund kleidet man kleine Kinder auch gerne in heller/zarter Kleidung. Deshalb bevorzuge ich für die (festgenähte) Kleidung der Puppen für kleinere Kinder (Erstlingspüppchen und Schlamperle) gerne zarte Farben wie rosa, gelb, hellblau. Manche Farben/Stoffe wähle ich auch mal kräftiger, wenn die Gesamtstimmung dies dennoch zulässt. . Für die Augen verwende ich lediglich Blautöne. Ich sticke diese genauso wie den Mund mit Stickgarn auf. Dabei gestalte ich auf Wunsch entweder einen einfachen Strich, ein Knötchen oder aber am liebsten ein kleines Sternchen für jedes Auge, was bei den Kindern sehr freudig aufgenommen wird und vor allem bei den größeren Puppen meines Erachtens viel schöner aussieht, als der einfachere Strich (auch proportional gesehen). Gemalte Gesichter - vor allem die Augen - vermeide ich wie bereits oben erwähnt. Sie sind mir zu starr, zu aufdringlich, zu eindeutig,....(ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob diese Stofffarben tatsächlich Wäsche auf Dauer gut überstehen?! Vom Fachhandel habe ich da leider unterschiedliche Äußerungen gehört - ich würde keine Garantie dafür übernehmen). Der Blick in die Augen ist etwas urmenschliches. Gleich nach der Geburt sucht das Menschenkind die Augen seiner Mutter und hält sich daran fest. Im Auge spiegelt sich das Wesen des Menschen - und der Puppe. Die blaue Augenfarbe der Puppe symbolisiert/vermittelt dem Kind Freundlichkeit, Harmonie, Offenheit, Güte, Ruhe. Dasselbe gilt symbolisch für helles Haar (auf Wunsch sticke ich natürlich aber auch braune Haare), welches ich ebenfalls von Hand aus Mohairgarn aufsticke. Ich stimme sämtliche Farben aufeinander ab, sodass ein harmonisches Gesamtbild entsteht. Ein Kind verbindet inormalerweise helle Farben eher mit dem Guten, dunkle/düstere Farben mit dem Bösen. Das bedeutet natürlich keineswegs, dass eine dunkelhaarige Mutter mit braunen Augen auf ihr Kind böse wirkt!!!!! Es geht mir hier um die Dinge, mit denen wir unser Kind umgeben, wie bereits erwähnt vor allem, wenn dieses noch sehr klein ist. Intuitiv achten wir meist darauf, die farbliche Umgebung dem (kleinen) Kinde entsprechend zu gestalten (Kleidung, Bettwäsche, Farbe des Kinderzimmers, Betthimmel,...). Als meine Kinder noch sehr klein waren, war es mir sogar sehr unangenehm, mich selbst dunkel zu kleiden (vor allem in schwarz). Bisher habe ich nur vereinzelt Kleinkinder-Puppen (Erstlingspüppchen) mit braunem Haar gemacht. Wenn man diese mit einer hellhaarigen (gelbliche Wolle) Puppe vergleicht, wird einem deutlich, welche für ein Baby doch geeigneter ist. Bei älteren Kindern steht diese Wirkung der Farben nicht mehr so sehr im Vordergrund, bzw. haben eigene Wünsche evtl. Vorrang. Oftmals äußern sie diese auch selbst. Und dann braucht diese Puppe eben auch braune oder sogar rote Haare, lange Zöpfe,...(dazu sehen jedoch meiner Meinung nach blaue Augen ruhiger, harmonischer und offener aus als braune). Der alte Schäfer Siebenschuh, der raucht Tabak und strickt dazu. Die Wolle stammt von einem Schaf, das heisst Marie und ist so brav. Und daraus strickt in guter Ruh den Zwickelstrumpf der Siebenschuh Natürlich sei es jedem freigestellt, die farbliche Gestaltung einer Puppe selbst zu wählen. Ich richte mich gerne nach Deinen Wünschen! Wie gesagt sind dies meine eigenen Empfindungen! In manchen Fällen gibt es sogar eine sämtlichen Wünschen übergeordnete therapeutisch/heilpädagogisch empfohlene Farbzusammenstellung der Puppe, nach der ich mich selbstverständlich ebenso richten kann. Sogar die Temperamente können sich in einer Puppe wiederfinden (und wenn es rote Haare sein sollen...). Äußere bitte Deine Wünsche! Falls Du selbst einen besonderen Stoff zur Verwendung für eine Puppe hast, kann ich diesen gerne versuchen zu verarbeiten - bitte einfach nach Vereinbarung zusenden (z.B. für den Schlamperle-Anzug, ein Kleidchen für das Puppen-Kind,...). Bei der Frisur halte ich es so, dass ich die aus Mohairgarn aufgestickte Frisur meist sehr einfach halte (siehe Bilder). Das Mohairgarn macht Filz-Erstling stundenlang von Hand gefilzt - unverkäuflich zur Galerie bitte klicken ein etwas wuscheliges (echt wirkendes) Haar und kann auch vom Kind z.B. mit einer Babybürste gebürstet werden. Für Babys (Erstlingspüppchen) kann ich gerne eine Zipfelmütze statt der Haare nähen - das Mohairgarn verliert einige Zeit lang noch die vom Ausbürsten gelösten Haare, Mohair flust einfach, das ist ganz normal und kein Materialfehler! Manche Kinder (oder Mütter?) wünschen sich Zöpfe für die Puppe. Die Puppen-Babys, die ich herstelle, sind von der Körperform/Proportionen her auch Babys. D.h. sie entsprechen ungefähr einem Puppen-Alter von ca. 0 bis max. 2 Jahren. Die Babyfrisur eignet sich hier eigentlich am besten. Natürlich sind aber manchen Mädchen Zöpfe doch sehr, sehr wichtig, weshalb ich diese auch gerne auf Wunsch anbringen kann. Ich arbeite sie so ein, dass nicht das ganze Haar offen ist, sobald die Zöpfe geöffnet werden. Neben dem Puppen-Baby mache ich seit einiger Zeit auch Puppen-Kinder. Sie haben geradere Gliedmaßen (siehe Galerie), andere Körperproportionen usw. Zu diesem Puppen-Kind passen dann auch sehr gut dicke, richtig lange Zöpfe, wie sie meist große Mädchen so gerne haben. Die Puppe erhält durch die Zopf-Frisur einen anderen Gesamteindruck, was bei dem Puppen-Baby evtl. schon zu viel sein kann. Es kommt also auf Deinen Geschmack, Deine Wünsche und Bedürfnisse an und natürlich in erster Linie auf die der Kinder. Lass Dir bitte Zeit bei Deinen Überlegungen. Der Wunsch der Mädchen nach den Zöpfen ist erfahrungsgemäß jedoch sehr groß!!!! Anfangs habe ich oft die kleineren Mäusezöpfchen gemacht. Es hat sich aber vielfach herausgestellt, dass längere Zöpfe für die Kinder "handlicher" waren. Kinder flechten irgendwann sehr gerne und bei den sehr kleinen Zöpfchen geht das erst ab einem gewissen Alter, da sie dazu schon über gute Feinmotorik verfügen sollten. Zudem sind die kleinen Zöpfe sehr schnell fertig geflochten, was die Kinder dann auch wieder schade finden. Sieh Dir die unterschiedlichen Bilder in Ruhe an und wähle das für Dein Kind geeignete aus. Bei einer Zöpfchenfrisur ist natürlich klar, dass es sich bei dieser Puppe dann um ein Puppenmädchen handelt. Ansonsten deutet das Äußere der Puppe nicht eindeutig auf ein Mädchen/einen Jungen hin, es liegt also allein an der Puppenmama oder dem Puppenpapa, ob sie lieber ein Töchterchen oder ein Söhnchen (Brüderchen oder Schwester) im Arm halten wollen. Buchtipp: "Bewährte Aromamischungen" ebenfalls von Ingeborg Stadelmann ...ein hilfreiches Buch, wenn man Interesse an der Aromatherapie hat und damit gerne sich und seine Kinder in unterschiedlichen Situationen behandeln möchte, z.B. Schwangerschaft, Geburt, Erkältungen, Körperpflege, Neurodermitis,....es ist für alle Altersstufen etwas dabei - für glückliche und traurige Momente, .....und alles duftet sooooo fein! Sämtl. vorgestellten Rezepturen sind ebenso in einer Allgäuer Apotheke ganz einfach per Versand zu bekommen Wenn man sein Kind nicht mit allzu vielen unnötigen Spielsachen zuschütten möchte, hat man mit einer Puppe eine schöne Möglichkeit, dem Kind Dinge zu schenken, die es auch wirklich zu einem sinnvollen und erlebnisreichen Spiel gebrauchen kann: einen schönen Korbpuppenwagen, weitere selbstgenähte oder gestrickte Puppenkleider (für den Winter Schal und Mütze, neue Söckchen, Jacke, Lätzchen,...), ein Bettchen/Wiege, einen kleinen Schrank für die Kleider & kleine Bügel dazu, sonst. Puppenmöbel, Puppengeschirr (siehe unter "sonstnochwas" und in der Galerie), es gibt mittlerweile von der Fa. Didymos sogar originale Puppentragetüche, die Ihr ebenfalls bei mir bekommen könnt (ebenso unter "sonstnochwas"). Mithilfe solcher Dinge kann sich ein Kind leicht in Rollenspiele hineinfinden und somit den Alltag in schöner Weise nachahmen/verarbeiten,...Bei einigen dieser Dinge ist es dem einen oder anderen Elternteil vielleicht sogar möglich, es selbst herzustellen. Das ist für ein Kind immer etwas ganz Besonderes. Es kann passieren, dass ein Kind die Puppe zuerst nicht so annimmt, wie die Mutter/der Vater sich das so vorgestellt hat. Es kann hilfreich sein, wenn die Mutter/der Vater sich anfangs eine Zeit lang selbst um das Puppenkind sorgen – und das mit einer wirklich ernsthafter Haltung. Das Puppenkind kann im Alltag einfach mit einbezogen werden (am Abend auch in sein Bett gebracht werden, morgens wird es gewickelt, bei der Geschichte darf es dabei sein,...). Irgendwann übernimmt dann vielleicht doch noch das Kind diese Aufgabe. Als Eltern sollte man Beispiel: Puppen-Baby, mit langen Zöpfen, mit Näschen, zur Galerie bitte klicken diesem Puppenkind aber auch weiterhin immer mit Achtung begegnen, (z.B. nicht achtlos mit dem Fuß zur Seite räumen, wenn es einmal auf dem Boden liegen sollte, sondern es liebevoll auf ein Stühlchen o.ä. setzen usw.). Für das Kind ist die Puppe etwas Lebendiges und sehr Persönliches. Natürlich gehen Kinder auch oft achtlos mit ihren Puppen um, aber es ist für das Kind etwas völlig anderes – oft sogar verletzend - wenn Erwachsene dies tun! Welche Art der Puppe wann für Dein Kind die Richtige ist, das musst Du versuchen herauszufinden. Manche Kinder haben mehrere Puppen, die sie möglicherweise auch alle in ihr Herz schließen, andere brauchen jahrelang nur eine einzige Lieblingspuppe. Aber wichtig finde ich, DASS ein Kind eine Puppe bekommt! Leise, leise, leise, der Mond geht auf die Reise. Er zieht am Himmel seine Bahn und hält an unser`m Hause an. Hier schaut er durch das Fensterlein. Schlaf, mein liebes Kind, schlaf ein Generell aber spielt auch die Haltung der Eltern gegenüber einer Puppe eine Rolle. Das solltest Du immer bedenken! Ich habe es deutlich gespürt, als ich meiner Tochter Madeleine ihre Babypuppe geschenkt habe. Für mich selbst war das eine ganz besondere Puppe. Damals konnte ich noch keine Puppen machen – jedenfalls nicht eine solche. Ich habe sie ebenfalls bei einer Puppenmacherin bestellt und viele Wochen darauf warten müssen (beinahe so sehnlich, wie ich auf mein Kind gewartet habe, das zu dieser Zeit noch in meinem Bauch war). Ich konnte es selbst kaum erwarten, die Puppe endlich abholen zu dürfen! Auf der Heimfahrt habe ich sie dann in ein Wolltuch gewickelt – sie war leider ganz nackt. Daheim wurde sie sogleich mit der früheren Babywäsche von Madeleine eingekleidet und in das vorbereitete Babykörbchen im Wohnzimmer gelegt, in dem auch schon bald das neue Geschwisterchen liegen sollte. In einem geflochtenen Köfferchen hatte ich dem Puppenkind weitere Anziehsachen gerichtet (Wollhemd, Stoffwindeln, eine Wollwindelhose, Strampler, Mützchen, Socken,...). Das alles geschah ohne dem Beisein von Madeleine. Erst als das Puppenkind fertig gewickelt, angezogen und zugedeckt im Bettchen lag, habe ich meine Tochter zur Wiege geführt und ihr das Puppenkind gezeigt. Mein Lenchen hat sich sehr gefreut! Ich mich auch! Und sie wusste gleich, dass sie Hannah heißen sollte. Ja - so schön war das! Aber ich denke dass das auch so war, weil ich mich selbst so gefreut habe. Buchtipp: "Wickel & Co. - Bärenstarke Hausmittel für Kinder" von Ursula Uhlemayr Leicht verständlche Anleitungen für Wickel aller Art z.B. bei Halsweh, Fieber, Bauchweh, Hauterkrankungen, Ohrenschmerzen, Blähungen, Stillprobleme,... ...nicht nur für Kinder!!!!! Die Autorin empfiehlt dazu gerne die "bewährten Aromamischungen" von I. Stadelmann. Ein Boch mit schönen Fotos und süßen Zeichnungen für die Kleinen. Eigentlich hat sich Madeleine eine sogenannte "Baby Born" gewünscht, weil sie eine solche bei einem anderen Kind gesehen hatte. Dieser konnte man einen Schnuller in den Mund schieben, Brei füttern (der dann nachher möglicherweise leider im Körper hängen bleibt und schimmelt), sie konnte sogar Pipi Beispiel: Puppen-Baby, mit langen Zöpfen, mit Näschen, zur Galerie bitte klicken machen....Madeleine war anfangs sehr fasziniert. Diese Puppe entsprach jedoch keinesfalls meinen Vorstellungen. Natürlich hätte ich Madeleine trotzdem eine solche Puppe geschenkt, wenn es nicht anders gegangen wäre. Aber zuvor wollte ich meinem Kind eine Alternative anbieten, die ich für sinnvoller hielt. Eine Puppe sollte meiner Ansicht nach nicht nur Spielgegenstand für eine gewisse Zeit sein, sondern auch Wärme, Geborgenheit und mehr vermitteln - ein Wesen haben...etwas ganz Besondertes eben. Deshalb besorgte ich Madeleine diese große Baby-Waldorfpuppe. Diese entsprach meinem Anliegen. Und ich bin sehr froh, dass ich es so gemacht habe – Madeleine hat seitdem kein Wort mehr über eine "Baby Born" verloren. Ich denke, dass diese auch nach kurzer Zeit ihre Faszination bei meinem Kind verloren hätte, weil eben keinerlei Liebe, keine Wärme in der Puppe steckt. Es regnet, es regnet, es regnet seinen Lauf. Und wenn`s genug geregnet hat, dann hört es wieder auf Aber sicherlich mag es auch andere Kinder geben, die diese Puppen trotzdem sehr gern haben und keinerlei Schaden daran nehmen. Ich spreche hier von meinen Wünschen für meine Kinder!!!! *Westfalenstoff Buchtipp: "Impfen - Pro & Contra" von Martin Hirte Ein Handbuch für die individuelle Impfentscheidung - nicht pauschal gegen oder für Impfungen | ||||||||||
| Ich stelle individuell für Ihr Kind (oder Sie,...) handgearbeitete Waldorfpuppen vom Erstlingspüppchen bis zur Baby-Gliederpuppe in Neugeborenengrösse her. Dazu passend nähe und stricke ich Puppenkleider, z.T. aus pflanzengefärbter Wolle. Desweiteren biete ich Märchenwollbilder, Kissen für grosse und kleine Leute in lustigen und schönen Formen (Schafwoll-, Kirschkern-, Dinkelspreu-, Hirsespreu-, Lavendel-, Kräuterfüllung), Filzsachen (meist zur Sommerszeit), Blumenkinder, etc. an. Bei meiner Materialauswahl achte ich so weit als mir möglich auf Naturmaterialien. | ||||||||||
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