Es ist schön, den Augen desjenigen zu begegnen,
dem man soeben etwas geschenkt hat.

Jean de La Bruyère (1645-96)
frz. Schriftsteller

Bestellungen, Fragen, Wünsche, Ideen, Briefe, Postkarten, Grüße...
....hier "findest" Du mich:

Rosenresli
Michèle Brunnmeier
Hinter der Kelter 9
74321 Bietigheim-Bissingen

auf Anfrage teile ich Dir auch gere meine Telefonnummer mit, ich möchte sie nicht hier im Internet veröffentlichen.
Bitte aus familiären Gründen nur am Vormittag zwischen 9 Uhr und 10 Uhr anrufen oder nach persönlicher Absprache mit mir per Email,
dankesehr!

E-Mail:
puppenwiege#aol.com

das #-Zeichen ist ein Spamschutz, bitte ersetze das #Zeichen durch ein @ - dankeschön

Anmerkung zu Emails:

bitte hab Geduld, wenn Du mir eine Email schreibst und nicht gleich eine Antwort von mir bekommst. Manchmal dauert es Wochen, so leid es mir auch tut. Zu mancher Zeit habe ich so viel Post, dass ich es einfach zeitlich nicht schaffe, allem gerecht zu werden. Vor Weihnachten 2006 hatte ich z.B. mehr als 100 Emails!!!
Ich habe mir für die Puppenwiege eine bestimmte Zeit am Tag reserviert. Mehr als 2-3 Stunden (meist am Vormittag) kann ich als Mama einer großen Familie momentan einfach nicht aufbringen. In dieser Zeit möchte ich natürlich am liebsten Puppenkinder und andere schöne Kostbarkeiten nähen, aber ich sollte auch meine Materialien aussuchen und bestellen, ich kümmere mich um meine Post, führe Telefonate, halte meine Website auf dem Laufenden....das ist sehr viel Arbeit in dafür doch recht kurzer Zeit.
Manchmal ist auch eines meiner Kinder krank, oder ich selbst, manchmal sind wir im Urlaub oder es gibt andere Gründe, weshalb ich zwischendurch auch mal etwas länger nicht im Internet sein kann und somit auch keine Post lese. Es kann so viele Gründe geben, warum man manchmal länger auf eine Antwort aus der Puppenwiege warten muss.
Solltest Du also längere Zeit nichts von mir hören, so sei mir bitte, bitte nicht böse. Die Post meiner Gäste ist mir sehr, sehr wichtig und liegt mir wirklich am Herzen. Ohne sie wüsste ich nicht, was gewünscht wird, was meinen Besuchern gefällt oder auch nicht, ohne meine Post kämen keine Kontakte zustande, die doch so wichtig sind.
Leider werden meine Emails, wenn ich diese nicht innerhalb von 4 Wochen lese, automatisch gelöscht (ohne mein Zutun!). Falls Du also lange keine Antwort von mir erhältst, so schreibe mir bitte nochmal, am besten mit ausgefüllter Betreffzeile (das ist sehr hilfreich für mich).

Sollte etwas ganz dringend und wichtig sein, so verkünde es doch einfach auch in der Betreffzeile "WICHTIG", "dringend", o.ä. ich gebe mir bei allem, was ich tue Mühe, aber manchmal laufen die Dinge einfach anders, als man es sich wünscht oder vorstellt.

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Anmerkung zu meinen persönlichen Stickmotiven:

zum Teil verwende ich Stickmotive/Stickdateien, die ich gekauft habe.
Diese darf ich in begrenzter Stückzahl auf selbstgeschneiderter Kleidung, Kissen, Taschen usw. verkaufen - nicht jedoch die Stickdateien selbst.

Mittlerweile verwende ich jedoch auch zunehmend eigene Stickdateien.
Soweit ich als Motiv-Vorlage hierfür Z.B. alte und unveränderte Scherenschnitte* verwende, deren Urheber mir nicht bekannt sind,
bleiben aus rechtlichen Gründen diese Stickdateien, sowie mit derartigen Motiven versehene Kleidungsstücke, Kissen, Taschen usw. unverkäuflich, um keine Urheberrechte zu verletzten.
Dies trifft z.B. auf mein Stickbild "Kind mit Häschen " zu. Ich weiß nach Recherchen leider nur, dass dieses Bildchen mind. 15 Jahre alt sein muss - mir ist jedoch bisher leider nicht bekannt, wer dieses Bild vor so vielen Jahren erstellt hat.

Auch meine Stickdateien, die ich nach Bilderbuchmotiven o.ä. erstellt habe, sind unverkäuflich - ich verwende diese lediglich für meine privaten Zwecke.

Stickdateien nach meinen eigenen Entwürfen sind evtl. zu einem späteren Zeitpunkt erhältlich.

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Info zur namensrechtlichen Bedeutung der Waldorfpuppe:

Im Jahr 2001 wurde die Puppenwiege eröffnet. Meine Puppen bezeichnete ich damals und bis Anfang 2007 mit gutem Gewissen noch als Waldorfpuppen. Ein Jahr darauf, im Jahr 2002, wurde die Bezeichnung Waldorfpuppe namensrechtlich geschützt. Das wusste ich jedoch lange nicht. Ich erfuhr es erst, als ich im Februar 2007 von einer Kollegin erfahren habe, dass wir Puppenmacherinnen den Namen Waldorf/Waldorfpuppen nicht mehr als Bezeichnung für unsere Puppen verwenden dürfen. Die Kollegin, die ihre Puppen wie ich und viele andere auch mit Waldorfpuppe bezeichnet hat, bekam eine schriftliche Abmahnung.

Inhaber des Namensrechtes ist der Bund der freien Waldorfschulen. Bisher hat sich niemand über die Nutzung des geschützten Namens im Bereich der Puppen beschwert, was sich nun wohl ändert.
Ich habe mich direkt mit dem Bund der freien Waldorfschulen in Verbindung gesetzt und genauer nachgefragt, sowie mir zudem Infos aus Puplikationen der pädagogischen Forschungsstelle besorgt. Das wichtigste in Kürze:

in der vergangenen Geschichte gab es wohl immer wieder Fälle, in denen der Name Waldorf missbraucht wurde. So bestand z.B. vor vielen Jahren die Gefahr, dass eine Sekte eine Schule unter dem Namen Waldorf gründen wollte, in einem asiatischen Land wurde gar ein Kinderheim unter dem Deckmantel von Waldorf eröffnet - man erfuhr einige Zeit später jedoch, dass hinter den Türen dieses so vertrauensvoll klingenden Kinderheims Organhandel betrieben wurde. Nach wenigen Wochen Aufenthalt hatten die zuvor aufgenommenen elternlosen Straßenkinder nur noch eine Niere....es ist schrecklich, zu was Menschen fähig sind. Man mag es nicht glauben.

Je bekannter Waldorf (weltweit) wird, desto größer ist auch das öffentliche Interesse, desto mehr Nutznieser finden sich, die sich das Wort aneignen, um damit z.B. Vetrauen bei anderen zu wecken oder seine Umsätze zu steigern, selbst wenn man an sich mit "Waldorfs" gar nichts zu tun hat.

Selbst wenn es bei Waldorfpuppen keine derart menschenunwürdigen Probleme geben würde, wie bei der traurigen Geschichte von dem Kinderheim o.ä., so kann ich nun irgendwie doch verstehen, dass ein Dachverband wie der Bund der freien Waldorfschulen sich generell in sämtliche Richtungen absichert und sich Namensrechte sichern MUSS, auch wenn dadurch manche Menschen (wie jetzt gerade wir Puppenmacherinnen) enttäuscht sind und sich (verständlicherweise) ungerecht behandelt fühlen. Vielleicht gibt es keine andere Möglichkeit?

Einen Namensmissbrauch gab und gibt es natürlich auch im Bereich von Waldorfpuppen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass manche Menschen zwar größte Vorurteile gegenüber "Waldorfs" haben, im Grunde jedoch nicht wirklich etwas darüber wissen, aber dennoch das Wort Waldorf, bzw. Waldorfpuppe gerne für sich in Anspruch nehmen nur, um daraus einen Nutzen zu ziehen.

Der Bund der freien Waldorfschulen schloss vor wenigen Jahren mit der Puppenmanufaktur Käthe Kruse einen Lizenzvertrag. Käthe Kruse hat folglich die Erlaubnis, Puppen mit der Bezeichnung Waldorfpuppe zu verkaufen. Die damit verbundenen Lizenzgebühren kommen der Waldorfinitiative zugute, die leider viel zu wenig öffentliche Zuschüsse bekommt (ich weiß das aus eigener Erfahrung) und daher auch auf anderweitige finanzielle Mittel angewiesen ist.
Die erste Zeit war mir nicht wohl dabei zu wissen, dass eine so große Firma Waldorfpuppen verkaufen darf, wir "kleine" Puppenmacherinnen nun jedoch nicht mehr. Ich war unglaublich enttäuscht und richtig wütend, vor allem auch deswegen, weil meiner Meinung nach diese Puppen nicht immer wie eine Waldorfpuppe aussehen und sie zudem nicht individuell gestaltet sind, jedes einzelne Modell gibt es hundert- oder tausendfach.
Für meine Gefühle sollte jede Waldorfpuppe doch eine ganz eigene Individualität und Seele bekommen, wie auch die Kinder sie haben, denen eine solche Puppe ans Herz gelegt wird. Das ist doch eigentlich neben den "vorgegebenen" natürlichen Materialien, der erwarteten zurückhaltenden Ausstrahlung usw. auch einer der markanten Unterschiede, die eine Waldorfpuppe von vielen anderen Puppenarten unterscheidet.

Für mich war der Begriff Waldorfpuppe bisher so etwas wie ein "Gemeinschaftsgut", solange man gewisse Maßstäbe achtete und auch die Waldorfpädagogik an sich respektierte, bzw. unterstützte.

Nun weiß ich, dass gerade eine solche Firma nötig war, um auch rechtlich den Begriff Waldorfpuppe zu sichern. Ohne eine Firma hätte sich der Bund der freien Waldorfschulen markenrechtlich den Bereich Spielzeug (also Puppen) in Verbindung mit dem Namen Waldorf gar nicht schützen lassen können!!! Es gibt klare rechtliche Vorgaben, die man hierbei einhalten muss. Es MUSSTE eine Firma gefunden werden, die den Bereich von Spielzeug (hier Waldorfpuppen) ausfüllt. Dasselbe gilt auch für die Bereiche Instrumente, Schulbedarf usw.
Ohne eine solche Lizenzvergabe wäre es für andere Firmen z.B. möglich gewesen, eine Barbie als Waldorfbarbie o.ä. auf den Markt zu bringen.
Fakt ist , dass der Bund der freien Waldorfschulen nur sehr, sehr wenige Ausnahmen in bezug auf das Namensrecht machen kann und möchte, denn sonst würde es ins uferlose gehen.

Eine Ausnahmeregelung gibt es nur für Waldorfkindergärten und -schulen: Waldorfpuppen, die dort von Müttern genäht und dann auf den hauseigenen Bazaren angeboten werden, dürfen nach wie vor als solche benannt und verkauft werden. Der Grund ist, dass sich zum einen allgemein diese Mütter natürlich an den erwarteten Maßstäben orientieren, zum anderen ist es natürlich wünschenswert, dass solche Puppen auch wirklich von Müttern genäht werden und das als unterstützenswert betrachtet wird. Zudem fließt der Erlös aus dem Verkauf dieser Puppen gänzlich den Waldorfschulen, bzw. Waldorfkindergärten zu - eine Konkurrenz ist nicht erwünscht.
Selbst wenn ich meine Puppenkidner hier in der Puppenwiege nicht mehr als Waldorfpuppe bezeichnen darf, so darf ich sie weiterhin wenigstens auf unseren Bazaren als Waldorfpuppen bezeichnen - immerhin :0)
Am allerschönsten und -wünschenswertesten ist es natürlich, wie ich es schon immer auch in der Puppenwiege schreibe, wenn eine Mutter die Puppe nach Möglichkeit für ihr Kind selbst näht, also gar nicht erst kauft - dies sind die wahren Waldorfpuppen!
Ich finde es jedoch trotz aller Schwierigkeiten mit der Bezeichnung wichtig und richtig, dass ich wie viele andere Puppenmacherinnen auch diese beseelten Puppen so vielen Kindern wie nur möglich ans Herz legen, ob sie nun in einen Waldorfkindergarten gehen oder nicht, das spielt überhaupt keine Rolle. Im Gegenteil, vielleicht sollten gerade Kinder, die nicht in einen Waldorfkindergarten gehen, umso mehr mit solchen Puppen und anderen Spielsachen in Berührung kommen können.
Leider ist es nicht immer möglich, dass diese Puppen von Müttern selbst gemacht werden. Es gibt Mütter, die es sich einfach nicht zutrauen, sei es zeitlich oder auch von ihren Fertigkeiten und ihrem Zutrauen her gesehen.
Diese kostbaren Puppen sollen überall zuhause sein dürfen und versuchen einen Gegensatz zu dem zu schaffen, was Kindern heutzutage sonst alles begegnet. Kunst, Ästhetik, Natürlichkeit, Liebe, Wärme...all das fehlt den Dingen heute doch so oft, die Kindern in die Hände gegeben werden. Sie kommen weitaus mehr mit Gegenständen, Spielsachen usw. in Berührung, die ihnen keineswegs gut tun, die ihre Sinne überfluten, nicht pflegen und sie selbst seelisch abstumpfen lässt.

 

Für uns Puppenmacherinnen ist es natürlich sehr, sehr schade und traurig, unsere Puppen nun anders benennen zu müssen - man nimmt ihnen damit ihre Identität. Es ist sicherlich vor allem für diejenigen von uns traurig, die wir auch im Alltag hinter der Waldorfpädagogik selbst stehen, die sich täglich für diese einsetzen, die wir uns hier finanziell, ideell und mit praktischem Tun engagieren und aus voller innerer Überzeugung letztlich auch so besondere Puppen in die Welt und zu den Kindern und in deren Herzen ziehen lassen möchten.

Es gibt so viele unterschiedliche Motivationen, so viele verschiedene Beispiele und Geschichten, warum und weshalb jemand eine solche Puppe näht und diese dann anbietet. Ich für mich habe kein schlechtes Gewissen, die Bezeichnung bisher genutzt zu haben - ich ahbe den begriff nie missbraucht.
Auch ich mag, wie viele anderen Puppenmacherinnen auch, diese Puppen "einfach", ihre Lieblichkeit, ihre Wärme....es macht mir große Freude, diese Puppen zu erschaffen, ich arbeite sehr viel Liebe mit in meine Puppen ein. Es ist wichtig, solche Puppen vielen Kindern zu ermöglichen - diese kreative Tätigkeit erfüllt mich sehr. Natürlich verdiene ich auch ein wenig Geld durch den Verkauf meiner Puppen. Dennoch habe ich auch diesbzgl. kein schlechtes Gewissen, denn dieses Geld kommt indirekt auch wieder der Waldorfschule, bzw. dem Waldorfkindergarten zugute. Ich habe die bisherige Bezeichnung niemals einfach ausgenutzt , meine Gründe, die Motivation, aus der heraus ich meine Puppen nähe widersprechen sich meines Erachtens nicht mit den Idealen der Waldorfinitiative. Im Gegenteil, ich fühle mich hier eingebunden.

Seit 1997 engagieren wir uns ideell, wie finanziell und auch praktisch, neben den sehr hohen monatlichen Beiträgen z.B. auch in Form meiner ehrenamtlichen Mitarbeit als Kindergärtnerin in unserem Waldorfkindergarten. Mittlerweile gehen zudem 3 unserer 4 Kinder in die Waldorfschule, die wir in ähnlicher Weise unterstützen.
Die Waldorfpädagogik selbst ist meine größte Motivation, in vielen Bereichen, so auch beim Puppenmachen. Durch die Waldorfpädagogik bin ich erst zu diesem "Beruf" gekommen, der mir sehr ans Herz gewachsen ist, wie hoffentlich auch meine Puppen ausdrücken.

Selbst wenn ich meine Puppen nun nicht mehr so benennen darf, wie ich es bisher getan habe, so bleiben sie in meinem Herzen doch das, was sie sind.
Ein neuer Name, den ich für meine Puppen auswähle, wird das hoffentlich auch in Zukunft ausdrücken, das wünsche ich mir.

Die Puppenwiege wurde aus den oben genannten Gründen in den Monaten Februar und März 2007 umgearbeitet. Ich hoffe, dass ich meine Worte richtig gewählt habe und gegen nichts verstoße, was nicht zulässig ist. Meine Puppen nehmen nur einen Teil der Puppenwiege ein, einen mindestens genauso großer Teil nehmen andere Dinge ein, die mir am Herzen liegen, als Mutter, aber auch als Kindergärtnerin.
Meine Ausbildung am Waldorfkindergartenseminar hat mir verdeutlicht, dass es auch zu meiner Aufgabe gehört, Türen zu öffnen. Es gibt, was die Waldorfpädagogik angeht, so viele Vorurteile, denen ich sehr gerne entgegenwirken möchte. Den Wunsch, der Waldorfpädagogik Türen öffnen kann ich sicherlich zum einen mit meinen Puppen verwirklichen, vielmehr jedoch wohl mit meiner Idee, mit dem Konzept der Puppenwiege an sich. Es liegt mir sehr am Herzen die Puppenwiege nicht allzu sehr verändern zu müssen, sie soll ihre Seele, die sei seit 2001 birgt, behalten dürfen.
Hoffentlich bin ich auf dem richtigen Weg, all meine Wünsche zu vereinen und die Puppenwiege im Grunde so zu belassen, wie auch meine Gäste sie die letzten Jahre mochten. Oft durfte ich lesen, dass die Puppenwiege Balsam für die Seele sei. Es streichelt wiederum meine Seele, solche Zeilen lesen zu dürfen.

Ich weise daher an dieser Stelle deutlich darauf hin, dass ich meine Puppenkinder aus der Puppenwiege aus markenrechtlichen Gründen leider nicht mehr als Waldorfpuppen bezeichnen darf

Copyright - 2001-2010 Rosenresli ®/Michèle Brunnmeier